16. Februar 2015

Artenschutz am Gebäude

Klimaschutz und Biologische Vielfalt unter einem Dach: Vortrag am 10. März

Mauersegler im Nest

Bei der energetischen Sanierung von Gebäuden besteht die Gefahr, dass Nester und Quartiere geschützter Tierarten zerstört werden. Wie sich Klimaschutz und Naturschutz bei solchen baulichen Vorhaben durch einfache Mittel miteinander vereinbaren lassen, ist Thema eines Vortrags, zu dem die BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven einlädt. mehr

Naturschätze starten durch!

Aufbauend auf den Naturführer "Naturschätze in Wilhelmshaven" in Buchform (bereits vergriffen) hat die Projektgruppe mit neuen Unterstützern eine erweiterte Online-Version erarbeitet. Zusätzlich zur Website ging jetzt auch eine Facebookseite an den Start, die binnen weniger Tage über 300 Freunde fand. weiterlesen

13. Januar 2015

Fledermäuse in der Südzentrale

Ende letzten Jahres begannen die Eigentümer mit dem Abriss von Seitengebäuden der Südzentrale. Allerdings hatten sie es versäumt, vorab zu überprüfen, ob sich besonders geschützte Arten im Gebäude aufhalten. Nach Aufforderung durch die Untere Naturschutzbehörde erfolgte eine Begehung mit Experten. 

Fledermaus im WinterschlafAufgrund der Strukturen war es naheliegend, dass das leerstehende Denkmal von Fledermäusen genutzt wird. Andererseits hatten die Abrissbagger über Wochen Lärm und Erschütterungen verursacht. So war es eine erfreuliche Überraschung, dass Bernd Pannbacker, Fledermausbeauftragter der Stadt Wilhelmshaven, und der Naturschutzbeauftragte Klaus Börgmann gleich drei geschützte Arten fanden: die Fransenfledermaus, die Wasserfledermaus und das Große Mausohr. Letzteres hat eigentlich seine nördliche Verbreitungsgrenze in Niedersachsen in Höhe Bremen - Oldenburg, der Fund war also eine kleine Sensation.

Vertreter der Eigentümergemeinschaft des Gebäudes waren bei der Begehung mit vor Ort. Von der Naturschutzbehörde erhielten sie dann die schriftliche Verfügung, bis Mitte April sämtliche Arbeiten in diesem festgestellten Winterquartier einzustellen.

Ein Bericht dazu findet sich in der aktuellen Online-Ausgabe der Zeitschrift GEGENWIND.

Wir haben es satt!

Aufruf zur Großdemo gegen Tierfabriken, Gentechnik und TTIP am 17. Januar in Berlin

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In Deutschland wächst die Zahl der Bürgerinitiativen, die neue Megaställe verhindern und bäuerliche Strukturen in der Tierhaltung fordern. Auch die Proteste gegen TTIP und CETA reißen nicht ab. Erneut ruft ein breites Bündnis von Bauern-, Verbraucher-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, Eine-Welt-Organisationen, Erwerbsloseniniativen und weiteren zur Demonstration auf – für eine grundlegende Agrarwende und den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Zur fünften „Wir haben es satt!“-Demonstration werden wieder zehntausende Menschen erwartet. Auch ab Oldenburg besteht Mitfahrgelegenheit im Bus. Die Demonstration beginnt am Samstag, den 17. Januar 2015, um 12 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. weiterlesen

28. August 2014

Keine Zerstörung der Natur am Banter See!

Die Gemeinschaft regionaler Natur- und Umweltschutzverbände Wilhelmshaven und Umzu (GNU) hat ein Positionspapier zum Banter See herausgegeben. Hintergrund sind die Planungen der Stadt, den See bzw. seine Ufer umfassend für gehobene Wohnbebauung und Tourismus zu erschließen - auf Kosten der Natur und der naturnahen Naherholung. mehr

18. August 2014

Kleinod Schleuseninsel

Erstaunliches erfuhren die Teilnehmer einer geführten Wanderung auf der Schleuseninsel am vergangenen Samstag. Die Sektion Wilhelmshavens des Deutschen Alpenvereins (DAV) hatte dazu eingeladen, vor Ort die naturkundlichen Besonderheiten der Schleuseninsel kennenzulernen. Für den erkrankten Wilhelm Faber sprang kurzfristig Dr. Maria Röbbelen (BUND Kreisgruppe Wilhelmshaven) als Exkursionsleiterin ein. Auf spannende Art vermittelte sie, wie die heutige Vielfalt an Lebensraumtypen, Tier- und Pflanzenarten mit der Geschichte der Schleuseninsel verwoben ist. mehr

Evaluationsbericht zum Nationalpark Wattenmeer liegt endlich vor

Presseinformation des BUND-Landesverbandes Niedersachsen
BUND fordert zügige Behebung der genannten Defizite
Mehr als ein Jahr nach seiner Fertigstellung ist der „Komitee-Bericht zur Evaluierung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer“ jetzt veröffentlicht worden. Er beschreibt einige positive Entwicklungen, listet aber auch Defizite auf.

Positiv wird in dem Bericht unter anderem bewertet, dass der Nationalpark großräumig ausgewiesen wurde und die Ökosystemtypen des Wattenmeers fast vollständig abdeckt. In den betroffenen Küstenregionen ist eine hohe Akzeptanz des Nationalparks und für die Notwendigkeit des Wattenmeerschutzes vorhanden. Die Informationseinrichtungen wie Nationalparkhäuser haben sich gut etabliert, vielfach in Kooperation zwischen den Kommunen und den Naturschutzverbänden.

„Um ein effektives Management des Nationalparks zu gewährleisten und die im Evaluationsbericht festgestellten Defizite abzubauen, muss die Nationalparkverwaltung gestärkt werden“, fordert Dr. Marita Wudtke, Leiterin Naturschutz- und Umweltpolitik beim BUND Niedersachsen. Für eine bessere Gebietskontrolle und Besucherbetreuung solle es hauptamtliche Nationalpark-Ranger geben, die unter der Dienst- und Fachaufsicht der Nationalparkverwaltung stehen. Zudem müsse die Nationalparkverwaltung für die gesamten Flächen des Nationalparks zuständig sein. mehr ...

Das Gebiet nordöstlich des Fluthafens bietet sowohl einer vielfältigen Freizeitnutzung als auch der unbeeinträchtigten Natur ausreichend Raum. Der Seedeich mit den vorgelagerten Molenköpfen der 2. und der 3. Einfahrt werden sommers wie winters gerne zum Spazieren und Verweilen mit abwechslungsreichen ‚Rundumblicken’ über Land und Meer genutzt. Zwischen Deich und Schleusenstraße haben sich die Freizeitgärtner ihre grüne Idylle geschaffen. Daran schließen sich artenreiche Grünlandflächen und ein Birkenwäldchen an. Darin eingebettet ein Weiher, Schilfröhricht und Sandtrockenrasen, in denen seltene und geschützte Tier- und Pflanzenarten leben. Auch ein Fledermausquartier befindet sich in diesem Abschnitt.

Die Schleuseninsel bietet somit eine sinnvolle Ergänzung zu den vielfältigen Vergnügungsangeboten am Südstrand. Gleichzeitig ist eine wertvolle Naturoase entstanden. Es gibt also viele Gründe, die Schleuseninsel in ihrer heutigen Erscheinungsform zu erhalten.

Der Rat der Stadt hat dagegen etwas anderes beschlossen: Mit seiner Zustimmung zum Bebauungsplan Nr. 150 hat er ein Teilgebiet zur Vermarktung an Hafenumschlags-, Transport- und Montagebetriebe freigegeben. Das Plangebiet schließt zudem die Bucht vor dem denkmalgeschützten hafenseitigen Schleusentor der 2. Einfahrt  - bzw. südlich vom ‚Neuen Hafentor’ - mit ein. Sie soll für den Bau eines Terminals für den Hafenumschlag zugeschüttet werden. weiterlesen

7. März 2014

Hände weg von Klein Wangerooge!

Ende Oktober 2013 beauftragte der Rat der Stadt die Verwaltung, einen Campingplatz am Standort "östlich Klein-Wangerooge" (200 Stellplätze!) planungsrechtlich zu sichern. Naturschützer und andere Freunde des naturnahen Erholungsgebietes waren alarmiert. Unsere BUND Kreisgruppe war in den letzten Wochen mit Vertretern des Rates und auch mit der Wilhelmshavener Zeitung vor Ort, um die Problematik aufzuzeigen.
Hier das Positionspapier, das der BUND allen Ratsmitgliedern zukommen lassen hat und das als Diskussionsgrundlage gern weiterverteilt / geteilt werden darf. weiterlesen

24. Januar 2013

Wir brauchen mehr Moor

"Moore im Fokus von Klimaschutz und wirtschaftlichen Interessen" lautete das Thema des Vortrags von Holger Buschmann am 23. Januar. Die Wilhelmshavener Kreisgruppen des NABU und des BUND hatte gemeinsam dazu eingeladen. mehr

Landtagswahl 2013: Wahlprüfsteine "Natur- und Umweltschutz"

Am 20. Januar 2013 findet in Niedersachsen die Landtagswahl statt. Bei dieser Wahl werden auch für den Umwelt- und Naturschutz wichtige Weichenstellungen für die nächste Legislaturperiode 2013 bis 2018 vorgenommen. Die Herausforderungen in Niedersachsen sind bekanntlich gewaltig. Es geht um den Erhalt der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Ausgestaltung der Energiewende und der Landwirtschaft sowie den Umgang mit dem hochgefährlichen Atommüll – um nur einige Beispiele zu nennen.

Sie haben die Wahl - um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir Ihren Kandidat/innen die brennendsten Fragen zur Natur- und Umweltpolitik gestellt. Unter dem Menüpunkt "Themen" können Sie nachlesen, was potenziellen zukünftigen Politiker/innen im niedersächsischen Landtag dazu einfällt.

19. Januar 2013

Vortrag "Moore im Fokus von Klimaschutz und wirtschaftlichen Interessen"

Moorschutz, das ist in unserer Region ein auch im geografischen Sinne des Wortes naheliegendes Thema. NABU und BUND wollen es gemeinsam mit ihren Mitgliedern und anderen interessierten Bürgern erörtern und haben für einen Vortrag und Diskussion den Landesvorsitzende des NABU Niedersachsen, Dr. Holger Buschmann, als Experten gewonnen.

Er spricht am  23. Januar 2013 um 19.30 Uhr im Vortragsraum der Volksbank Wilhelmshaven zum Thema "Moore im Fokus von Klimaschutz und wirtschaftlichen Interessen".

Der Eintritt ist frei. Spenden für die Naturschutzarbeit in unserer Region werden gern entgegengenommen. mehr Infos

Eine runde Sache: Unser Apfelfest im Botanischen Garten am 7. Oktober!!!

Am Sonntag, den 7. Oktober 2012, hat unsere Kreisgruppe zusammen mit vielen Freunden und Unterstützern zum Apfelfest im Botanischen Garten Wilhelmshaven eingeladen. Mehr als 1000 Gäste erfreuten sich am bunten Programm rund um die Frucht der Früchte, die schon im Alten Testament zweifelhafte Berühmtheit erlangte ...

Apfelerlebnis mit allen Sinnen: Vorstellung vieler heimischer Apfelsorten, Apfelbestimmung, Verkostung von Äpfeln und Apfelprodukten, frischgepresster Saft, LiveMusik, Apfelmärchen, Erntedank-Andacht, Kinderprogramm und -gewinnspiel und vieles mehr.

Und hier finden Sie Bilder vom Apfelfest 2012.

 

Unsere Radtour "Natur aktiv erleben" am 16. September 2012

In diesem Jahr haben wir uns gemeinsam mit der Kreisgruppe des NABU am niedersachsenweiten Aktionstag "Natur aktiv erleben" beteiligt, zu dem der NDR und die Norddeutsche Naturschutzakademie aufgerufen haben. Hier geht's zur Bildergalerie.

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